Zukunftstendenzen: Offenheit vs. restriktive Massnahmen

Wir haben nun zwei Dutzend Blogs (mit diesem) über „Zensur im Internet“ geschrieben und verschiedene Facetten des Themas beleuchtet. Jetzt möchten wir noch einen Ausblick wagen.

Welche Zukunftstendenzen kann man erahnen; wird das Internet dank Social Communities noch offener oder werden restriktive Massnahmen in Zukunft das Internet dominieren?Weiterlesen »

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Internet-Kriminalität: Hacker oder Landesverräter?

Ging es in den vorherigen 2 Blogs (cpeduto) um angewendete staatliche Zensur bei „anerkannt“ illegalen Inhalten, führt uns diesmal die Recherche zur Kriminalität im Netz und was damit gemeint ist. Im Fokus stehen die Menschen, die sich „ungerechtfertigt“ und anonym im Netz bewegen und in (fremde) Computersysteme eindringen. Es geht um diejenigen, die je nach Meinung entweder einen Schaden anrichten oder Wichtiges aufdecken: die Hacker. Wie man deren Taten bewertet oder interpretiert kann je nach Ansicht, bzw. politischer Meinung, grundlegend verschieden sein. Die verschiedenen Begriffe und deren Auslegungen werden im Zentrum dieses Blogs sein.Weiterlesen »

Facebook – Zensur durch staatlichen Druck

Laut Mark Zuckerberg war Facebook schon immer ein Platz, auf dem man seine freien Gedanken und Meinungen frei auf der ganzen Welt austauschen konnte. Die Meinungs- und Informationsfreiheit ist auch in den Facebook-Grundsätzen verankert:

Nutzer sollten die Freiheit besitzen, alle Informationen, die sie teilen möchten, in jedem Medium oder Format mit anderen teilen zu können und sich über das Internet mit jedem Menschen, jeder Organisation oder jedem Dienstanbieter verbinden zu können, so lange beide diese Verbindung wünschen.“ (Facebook.com, 14.6.15)

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Social Media – Zensur bei Facebook

Um seine Mitglieder vor Missbrauch, Hass-Reden, Mobbing, Pornographie zu schützen, löscht Facebook Einträge, die gegen die eigenen Richtlinien verstossen. Das Unternehmen stand in der Vergangenheit jedoch wegen gesperrter Inhalte schon mehrfach in der Kritik. In der Süddeutschen Zeitung erschien dazu ein Artikel über das Löschen kirchenkritischer Einträge aus der Timeline von WDR-Talker Jürgen Domian.Weiterlesen »

Schweizer Zensur bei illegalen Inhalten anhand des Beispiels (Kinder-)Pornografie

Auch die Schweiz kennt eine Zensur und zwar in Bezug auf Websites mit strafrechtlich relevanten Inhalten. Diese weisen eines der folgenden Merkmale auf:

  • Harte Pornografie (sexuelle Handlungen mit Kindern, Tieren oder Gewalttätigkeit)
  • Legale Pornografie, die auch von Minderjährigen konsumiert werden kann, wenn weder ein Kinderschutz noch eine Alterskontrolle angeboten wird
  • Gewaltdarstellung
  • Rassismus, Extremismus
  • Ehrverletzungen, Drohungen
  • Betrug, Wirtschaftsverbrechen
  • Unbefugtes Eindringen in Computersysteme, Verbreitung von Computerviren, Datenbeschädigung

In diesem Blog werden wir uns auf (harte) Pornografie im Netz konzentrieren und deren Bekämpfung von Seiten staatlicher Institutionen, aber auch die Gegenseite wird zu Wort kommen.Weiterlesen »

Früher Bücherverbrennung, heute Festplattenvernichtung: Wie alt ist Zensur im Netz?

Fällt das Wort Bücherverbrennung denkt man in der Regel an die Zeit vor dem 2. Weltkrieg, genauer an 1933, zur Zeit des nationalsozialistischen Deutschlands, als man die Schriften umstrittener Autoren und Künstler auf offener Strasse demonstrativ verbrannte. Ziel dieser Aktionen war, die radikale Vernichtung und Zerstörung von Bücherinhalten, die aus politischen, moralischen oder religiösen Gründen zensiert wurden und somit nicht mehr existieren durften. Keinesfalls sollten diese Schriften, deren Inhalt als obszön, blasphemisch, ketzerisch oder gar als hochverräterisch bezeichnet wurden, dem Volke zugänglich sein. Demzufolge wurden die Studenten aufgefordert, alle ihre „schädlichen“ Bücher und die ihrer Bekannten einzusammeln, damit diese später im Beisein ihrer Dozenten und Professoren vernichtet werden konnten. Auch die öffentlichen Bibliotheken wurden gezwungen, ihre Bestände zu „säubern“. Videobeitrag [2.3.15]Weiterlesen »